Erinnert ihr euch noch an meinen Text über die Zahl 52? Die Nachkommastellen des Jahres, die unordentliche Halbzeit, das blockweise Arbeiten zwischen Hauptberuf, Romanmanuskript und Kaffeemaschine?
Vergesst die 52 für einen kurzen Moment. Heute habe ich eine neue Lieblingszahl für euch. Eine, die sich nach verdammt viel Arbeit anfühlt, aber noch viel besser schmeckt: 104.
Das Jahr ist voll. Die Ziellinie des ersten großen Meilensteins ist überquert.
Das mathematische Jahressoll – geliefert wie versprochen
Wer hier schon ein bisschen mitliest, weiß: Ich überlasse vage Ziele gerne anderen. Wenn ich mir etwas vornehme, dann will ich am Ende des Tages das metallische Klacken eines abgehakten To-dos hören. Mein Ziel war die komplette Jahresproduktion für diesen Blog im Rohformat.
Heute kann ich die Pipeline offiziell für prall gefüllt erklären: Alle 104 Beiträge stehen als Entwurf im Kasten.
Das bedeutet ein ganzes Jahr voller Einblicke in die Schreibwerkstatt, voller Gedanken über Plotlogik, tactical realism und das Handwerk des Thrillerschreibens. Keine Panikpausen mehr, weil am Sonntagabend noch ein Text fehlt. Kein kreatives Ausquetschen des Gehirns nach einem harten 40-Stunden-Arbeitstag. Die Vorarbeit ist getan, das Fundament betoniert.
Und das Beste daran? Während die zweite Hälfte der Beiträge noch den letzten Feinschliff bekommt, sind die ersten 52 Beiträge bereits fest zur Veröffentlichung eingeplant.
Euer neuer Fahrplan durch meine Schreibwerkstatt
Damit ihr genau wisst, worauf ihr euch einlasst, schalten wir ab jetzt in den Taktmodus. Zahlen brauchen schließlich Struktur, und ein Blog braucht Verlässlichkeit. Mein Versprechen an euch steht – und der Algorithmus darf im Hintergrund schon mal die Stoppuhr bereithalten.
Ab sofort treffen wir uns hier jede Woche zu festen Zeiten:
- Der Mittwochs-Post: Mitten in der Woche, wenn der erste Schwung des Alltags verflogen ist. Der perfekte Zeitpunkt für ein Deep-Dive in das Handwerk, für Recherche-Erkenntnisse oder die harten Fakten der Charakterentwicklung.
- Der Sonntags-Post: Zum langen Lese-Kaffee. Hier nehmen wir uns Zeit für die ruhigeren Themen. Das Leben mit Pseudonym, Schreibkrisen, Mindset und die ungeschönte Realität hinter den Kulissen.
- Der Bonus-Montag: Weil das Leben (und mein kreativer Block) sich nicht immer an starre Pläne hält, wird es ab und zu montags einen kleinen Bonus geben. Seht es als digitalen Espresso für den Start in die Woche, wenn ein Thema einfach zu spannend war, um bis Mittwoch zu warten.
Warum dieser Aufwand? Weil Jonas Keller Platz braucht.
Manche Kollegen schütteln den Kopf, wenn sie hören, wie extrem durchgetaktet ich diesen Blog vorbereite. „Geht da nicht die Spontaneität verloren, Janus?“ Vielleicht ein bisschen. Aber wisst ihr, was stattdessen dazugewonnen wird? Freiraum.
Indem ich die 104 Beiträge aus dem Kopf auf die Festplatte verbannt habe, ist dort oben wieder genau der Platz entstanden, den ich dringend brauche. Platz für die Überarbeitung der nächsten Kapitel von Jonas Keller. Platz, um Szenen atmen zu lassen, Spannungsbögen enger zu ziehen und dafür zu sorgen, dass die Action genau die kalkulierte Präzision bekommt, die einen guten Agenten-Thriller ausmacht.
Die Maschinerie läuft jetzt im Hintergrund. Still, strukturiert und verlässlich.
Der Schalter ist umgelegt. Wir sehen uns am Mittwoch. Und am Sonntag. Und manchmal eben auch am Montag.
Was folgt als nächstes?
Keine Angst, mir wird nicht langweilig! Jetzt bin ich aber erst mal für 2 Wochen im Urlaub! (Wenn du das liest, bin ich wohl schon wieder zuhause 😉 ) Im Urlaub wird das Manuskript vor der nächsten Runde Testleser nochmal durchforstet. Ein paar Kleinigkeiten sind mir bereits wieder aufgefallen.
Parallel widme ich mich nun mal so langsam den nächsten Thema hier auf dem Blog:
Hier will noch ein wenig konfiguriert werden. Auch die bereits hier irgendwo mal angekündigten 12 Kurzgeschichten aus der Welt von Jonas Keller wollen noch geschrieben werden. Diese bekommt der/die treue Abonnent*in dann nämlich auf Wunsch im Abstand von je einem Monat ins Postfach geliefert!
Viel Spaß und bleibt dran!
Wir lesen uns!
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