Warum ein fester Workflow beim Bloggen Gold wert ist
Wer Bücher schreibt, kennt das: Ein Buch braucht einen Plot, Meilensteine und unendlich viel Disziplin. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Bloggen aus? Oft schreiben wir Beiträge mal eben „zwischendurch“. Dass das nicht im Chaos enden muss, zeigt ein Blick in meine WordPress-Pipeline: Aktuell warten dort knappe 55 Entwürfe auf ihre Fertigstellung!
Was für manche nach viel aussieht, ist für mich ein strategischer Meilenstein, denn mein Ziel liegt bei mindestens 104 Beiträgen im Entwurfsstadium. Der Schein kann eben trügen – hier herrscht System! Damit aus einer spontanen Idee am Ende auch wirklich ein veröffentlichter Artikel wird, habe ich mir einen festen Workflow erarbeitet. Heute zeige ich dir, wie ich meine Beiträge von der ersten Idee bis zum Klick auf „Veröffentlichen“ organisiere.
Schritt 1: Ideen sammeln und reifen lassen
Alles beginnt mit einer einfachen To-do-Liste. Sobald mir ein Thema einfällt, wandert der Titel auf diese Liste. Hier wird die Idee über die Zeit hinweg bewertet und kategorisiert. Erst wenn sie diesen ersten Filter besteht, erstelle ich ein eigenes Dokument in meinen Apple Notes.
Schritt 2: Diktat und KI-Strukturierung (Mein Tool-Mix)
Ich bin ein großer Fan der Spracheingabe. Wann immer ich Zeit habe, diktiere ich meine Gedanken direkt in die Apple-Notes-App. Das Ergebnis? Meistens ein sehr unstrukturiertes Gedankenknäuel, weil mir am Ende noch etwas zur Einleitung einfällt oder ich mitten im Satz das Thema wechsle.
Hier kommt mein digitaler Assistent ins Spiel: Ich lasse meine Gedanken von einer KI strukturieren. Sie sortiert die Abschnitte logisch vor, sodass ich ein klares Grundgerüst habe. Falls nötig, gehe ich erst jetzt in eine gezielte Recherche, um Fakten oder Links zu ergänzen.
Schritt 3: Der erste Entwurf zieht nach WordPress um
Erst jetzt entsteht der eigentliche, erste Entwurf. Dieser landet direkt dort, wo er hingehört: in WordPress, als Artikel im Entwurfsstadium. Davon habe ich, wie gesagt, eine ganze Menge in der Pipeline – so geht mir nie der Stoff aus und ich bleibe flexibel.
Schritt 4: Der Blick mit Abstand (Die Korrekturphase)
Ich bin absolut nicht perfekt, was Tippfehler oder Grammatik angeht – sorry dafür, aber wer ist das schon beim ersten Entwurf? Deshalb brauche ich immer ein paar Tage Abstand, bevor ich im richtigen Modus für die Korrektur bin. Erst mit dieser Pause im Kopf lese ich den Text noch einmal gründlich durch und feile am Stil.
Schritt 5: Das Auge liest mit (Visualisierung & Tags)
Bin ich mit dem Text zufrieden, lasse ich ggf. noch eine KI ein Schaubild erstellen (wie auch in diesem Fall, um euch meinen Workflow visuell zu veranschaulichen). Ein bisschen visueller Input lockert den Text für die Leser auf. Zum Schluss folgen noch die passenden Schlagwörter (Tags).
Schritt 6: Die Warteschleife – Der Status „Ausstehend“
Jetzt wechselt der Artikel in den Status „Ausstehend“. Hier landen bei mir alle Beiträge, die an sich komplett fertig sind, bei denen ich mir aber noch nicht ganz sicher bin, wann ich sie am besten auf dem Blog publiziere. Aktuell sind das solide 3 Stück.
Immer dann, wenn sich genug ausstehende Artikel angesammelt haben (ca. 5 bis 10), überlege ich mir in Ruhe, wann ich diese Artikel endgültig veröffentliche. Das nimmt unglaublich viel Druck aus dem Blogger-Alltag.

Wie sieht dein Schreibworkflow aus?
Reitest du lieber die Welle der Spontanität oder hast du – genau wie ich – eine prall gefüllte Pipeline an Entwürfen? Lass es mich unbedingt unten in den Kommentaren wissen!
Du willst keinen meiner Deep Dives in den Blogger- und Autorenalltag verpassen und suchst nach mehr praxiserprobten Tipps? Dann abonniere meinen Newsletter, um keinen Beitrag mehr zu verpassen!
Schreibe einen Kommentar